Das Ergebnis eines Einbruchs oder eines Polizeieinsatzes sieht für betroffene Mieter häufig sehr unerfreulich aus: Die Wohnungseingangstür ist aufgebrochen und das Schloss nicht mehr zu gebrauchen. Wohl dem, der eine kulante Hausratversicherung hat, die die Kosten der Wiederherstellung übernimmt. Anderenfalls sollte der Mieter umgehend – soweit möglich – den Vermieter über den Schaden informieren und zur Instandsetzung auffordern. Ist dieser auch über eine Notrufnummer nicht erreichbar, darf der Mieter zumindest die vorläufige Sicherung der Tür sofort in Auftrag geben. Die damit verbundenen Kosten stellt er dem Vermieter später in Rechnung. Mit entsprechend längerer Frist kann der Mieter natürlich auch die vollständige Instandsetzung der Tür verlangen. Vermieter versuchen gern, diese Aufgabe auf die Mieter abzuwälzen. Dies widerspricht aber der eindeutigen Gesetzeslage. Denn grundsätzlich ist die kaputte Wohnungstür ebenso als ein Mangel der Mietsache anzusehen, wie ein undichtes Fenster oder ein Wasserfleck an der Decke.

Selbstverständlich gilt dies nicht für diejenigen Fälle, in denen der Mieter den Polizeieinsatz selbst veranlasst hat. Dann hat er für die Kosten selbst einzustehen. Freilich muss der Vermieter dies nötigenfalls auch beweisen können.

Hölz, Knarr & Solf

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