Wer jemanden in die eigene Wohnung aufnehmen will, der nicht im Mietvertrag erwähnt wird, benötigt dazu die Bestätigung des Vermieters. Dabei ist es gleich, ob es sich um einen Untermieter oder die Lebensgefährtin handelt. Auch die unerlaubte Überlassung der Wohnung an einen Lebenspartner kann den Vermieter zur Kündigung berechtigen. Diese Erlaubnis holt sich der Mieter am besten ein, indem er dem Vermieter schriftlich Namen und Anschrift der einziehenden Person mitteilt. Außerdem sollte er den Vermieter über den beabsichtigten Beginn und die Gründung der Lebensgemeinschaft informieren. Wenn der Mieter ein solches berechtigtes Interesse an der Überlassung hat, muss der Vermieter der ausdrücklichen Bitte binnen eines Monats zustimmen. Selbstverständlich darf dieser zuvor vernünftige Nachfragen zu dem neuen Bewohner stellen. Anspruch auf einen Untermietzuschlag hat der Vermieter allerdings häufig nicht. Mit einer Ablehnung kann sich der Vermieter schadenersatzpflichtig machen. Er ist jedoch nicht zur Genehmigung verpflichtet, wenn z.B. die angekündigte Person besonderen Anlass zur Ablehnung gibt oder die Wohnung überbelegt wäre.

Hölz, Knarr & Solf

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